Krumme-Baum: obig dem Krommebaum

Historischer Beleg aus Bermoll  
Gemeinde
Aßlar
Landkreis
Lahn-Dill-Kreis
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Krumme-Baum

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

um 1700

Quelle

Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Bermoll, Nr. 1.

Weitere Belege

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Baum

Zu ahd. mhd. boum st. M. ‚Baum‘. Die jungen FlN Baumacker und Baumstück kennzeichnen im Gegensatz zu Bangert (s.d.) nicht gefriedete Obstbaumanlagen. Baum als Simplex steht dagegen für einzeln stehende, besonders auffällige Bäume.

Krumme

Substantivbildung zu krumm (s.d.).

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Baum

Zu ahd. mhd. boum st. M. ‚Baum‘. Die jungen FlN Baumacker und Baumstück kennzeichnen im Unterschied zu Bangert nicht gefriedete Obstbaumanlagen. Baum als Simplex steht dagegen wie in Biebesheim am Rhein, Dietzenbach, Klein-Zimmern, Pfungstadt und Rembrücken für einzeln stehende, besonders auffällige Bäume.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Krumme-Baum: obig dem Krommebaum (Bermoll)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/58048_obig-dem-krommebaum> (aufgerufen am 16.07.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/58048