Becker-Viertel: an das beckers Viertel
Beleg
Standard-Flurname
Becker-Viertel
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1722
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 3, Nr. 76.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Becker
Die Belege gehören zur Berufsbezeichnung Bäcker ahd. beckeri, mhd. becker st. M. oder zu dem daraus entstanden FamN Bäcker, Becker; wegen des Flexions-/s/ wohl meist zum FamN. Der Übergang wird beim FlN Beckerhansen in Mainzlar urkundlich fassbar: 1660 Hanß Vogel, genannt Beckerhans.
Viertel
Zu ahd. fiorteil, mhd. vierteil, viertel st.N., ursprünglich eine Zusammenrückung aus ‚der vierte Teil‘. Viertel war die gebräuchliche Bezeichung für ein Viertel eines Lokalmorgens.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Viertel
Zu ahd. fiorteil, mhd. vierteil, viertel st. N., ursprünglich eine Zusammenrückung aus *der vierte Teil. Viertel war die gebräuchliche Bezeichnung für ein Viertel eines Lokalmorgens. Der Beleg aus Finkenbach zeigt die ältere Form vier-teil. Dagegen ist die Zugehörigkeit der Belege aus Lampertheim nicht sicher
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Becker-Viertel: an das beckers Viertel (Mitlechtern)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/576193_an-das-beckers-viertel> (aufgerufen am 03.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/576193