Heier: vur Heygeren
Beleg
Standard-Flurname
Heier
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1384
Quelle
Struck, W. H.: Quellen zur Geschichte der Klöster und Stifte im Gebiet der mittleren Lahn. Band 3 und 4. KARTEIKARTE FEHLT!!!
Weitere Belege
- 1494: vff der hayern
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 22, Akten Nr. 207., fol. 9'
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Heier
Ein in der Deutung umstrittener Name. Die hier belegten Vorkommen gehen wohl alle auf mhd. *höuger st. N. zurück, die Pluralform von mhd. houc st. N. ‚Hügel‘ (s. Hauk). Eine Herleitung von mhd. heiger st. M. ‚Reiher‘ ist möglich, aber unwahrscheinlich.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Heier
Ein in der Deutung recht umstrittener Name. Soweit nicht vereinzelt (Auerbach?, Haingrund?, Ober-Ramstadt?) ein PN Heuer, Heyer zu Grunde liegt, gehen die meisten Vorkommen wohl auf mhd. *höuger st. N. zurück, die Pluralform von mhd. houc st. N. ‚Hügel‘. Auch eine Herleitung von mhd. heiger st. M. ‚Reiher‘ ist möglich
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Heier: vur Heygeren (Heringen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/575173_vur-heygeren> (aufgerufen am 06.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/575173