Grün-Feld: im Grißvelt

Historischer Beleg aus Heringen  
Gemeinde
Hünfelden
Landkreis
Limburg-Weilburg
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Grün-Feld

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1501

Quelle

Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 28, Akten Nr. III b 25.

Weitere Belege

  • 1501: im Grisveldt
    Struck, W. H.: Quellen zur Geschichte der Klöster und Stifte im Gebiet der mittleren Lahn. Band 3 und 4. KARTEIKARTE FEHLT!!!, Nr. 1023
  • 1783: Im Grüns Feldt
    Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 352, Akten Nr. VIII b 102., fol. 17'

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Feld

Zu ahd. feld, mhd. velt st. N. ‚Feld, Fläche, offenes Land‘. Die Namen haften in der Regel an den zum Ackerbau genutzten Feldern als Ganzes oder an Teilen. Neben Feld begegnet häufig das Diminutiv Feldchen, das aus der Feldwirtschaft ausgenommene Flurstücke bezeichnet.

Grün

Zu ahd. gruoni, mhd. grüen ‚grün, wachsend‘. Die Namen beziehen sich meist auf den Grasbewuchs der Flurstücke. Der häufige Name grüner Weg kann - vergleichbar dem FlN Grasweg (s. d.) - auf eine mit Gras bewachsene, nicht mehr für den Verkehr benutzte, frühgeschichtliche Straße hindeuten.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Feld

Zu ahd. feld, mhd. velt st. N. ‚Feld, Fläche, offenes Land‘. Die Namen haften in der Regel an den zum Ackerbau genutzten Feldern als Ganzes oder an Teilen. Neben Feld begegnet häufig das Diminutiv Feldchen, das aus der Felderwirtschaft ausgenommene Flurstücke bezeichnet.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Grün-Feld: im Grißvelt (Heringen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/575143_im-grissvelt> (aufgerufen am 07.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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