Grete-Wieschen: untig Grethen wießgen
Beleg
Standard-Flurname
Grete-Wieschen
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1690
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 162, Nr. 327.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grete
In den meisten Fällen zur Kurzform Grete des PNs Margarete, teilweise in der Koseform Gretchen. - Der Gretenberg in Lauter könnte wegen der mündlichen Form zu Kröte (s. d.) gehören.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grete
In den meisten Fällen zum PN Grete aus Margarete. In Leeheim benennt der FlN eine Lache; deshalb gehört der Name hier als Diminutiv eher zu ahd. grât ‚Rückgrat‘, mhd. grât st. M. ‚Fischgräte, hervorstehende Spitze‘ und bezieht sich dann auf die Form.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Grete-Wieschen: untig Grethen wießgen (Hasselbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/574419_untig-grethen-wiessgen> (aufgerufen am 09.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/574419