Bind-Zäune: Bindzäun
Historischer Beleg aus Fussingen
Gemeinde
Waldbrunn (Westerwald) Landkreis
Limburg-Weilburg Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe KartenangeboteBeleg
Standard-Flurname
Bind-Zäune
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1784/1788
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Fussingen Nr. 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Bind
Die BTe scheinen unterschiedlicher Herkunft zu sein: Während der Bindböhl in Krofdorf zu einer nicht-diphthongierten Nebenform von mhd. biunde ‚Beune‘ (s.d.) zu gehören scheint, leitet sich der BT bei Bindweiden von binden, ahd. bintan, mhd. binden st.V. ab, weil damit Weidenzweige gemeint sind, die zum Binden geeignet sind.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Bind-Zäune: Bindzäun (Fussingen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/571855_bindzaeun> (aufgerufen am 07.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/571855