Öber-Bau: hinten auf der Öberbau
Beleg
Standard-Flurname
Öber-Bau
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1788
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Ellar Nr. 5.
Weitere Belege
- 1612: uff der Ebenbau
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 171, Nr. H 1047., fol. 44' - 1788: gegen die Öberbau
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Ellar Nr. 6., pag. 372
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Bäü
Veralteter Plural zu Bau (s.d.). Der Name bezieht sich auf eine Stadterweiterung Gießens 1612.
Bau
Zu ahd. bû ‚Wohnsitz, Platz‘, mhd. bû, bou st. M.N. ‚Bestellung des Feldes, Weinberges, gewöhnliches Erträgnis eines bestellten Gutes, Wohnung, Gebäude, Bau eines Hauses‘. Die Namen erinnern daher meist an Flurstücke, auf denen etwas angebaut wurde. Namengebend können aber auch Gebäude jeder Art, bis hin zu Tierhöhlen, gewesen sein.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Bau
Zu ahd. bû ‚Wohnsitz, Platz‘, mhd. bû, bou st. M. N. ‚Bestellung des Feldes, Weinberges, gewöhnliches Erträgnis eines bestellten Gutes, Wohnung, Gebäude, Bau eines Hauses‘. Die Namen erinnern daher meist an Flurstücke, auf denen etwas angebaut wurde. Namengebend können aber auch Gebäude jeder Art, bis hin zu Tierhöhlen, gewesen sein. Baude- (Glattbach) geht auf mhd. bûwede st. N. ‚Bauanlage‘ zurück. Borath in Bensheim ist wohl nach dem Muster Boland Bauland ‚angebautes Land‘ aus *Bauroth hervorgegangen.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Öber-Bau: hinten auf der Öberbau (Ellar)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/566616_hinten-auf-der-oeberbau> (aufgerufen am 08.07.2026)
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