Kranz-Wiese: KRANZWIESE
Weitere Belege
- 1788: Am Krantz wies [Acker]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Ellar Nr. 5., pag. 254 - 1788: In Krantz wies
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Ellar Nr. 6., pag. 182
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Kranz
Zu Kranz, ahd. mhd. kranz st. M. ‚Kranz, Krone‘ : ‚Weg, der den Berg wie ein Kranz umschließt‘ (Ortsliste).
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Kranz
Wo die Belege ursprünglich zu Kranz, ahd. mhd. kranz st. M. ‚Kranz, Krone‘ gehören, dürfte es sich um einen FormN handeln, der auf ein ring- oder bogenförmiges Flurstück verweist. In Einhausen/Lorsch/Lampertheim liegt aber eine Umdeutung aus Kron, Kranich (s. d.) vor
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Kranz-Wiese: KRANZWIESE (Ellar)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/566516_kranzwiese> (aufgerufen am 09.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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