Wacht: Wacht [of der wocht]
Weitere Belege
- 1727: auf der wacht
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 40, Akten Nr. 1920.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wacht
Zu ahd. wahta ‚Wache, Nachtwache‘, mhd. waht st. F. ‚das Wachen; Ort, wo gewacht wird‘, einer Ableitung vom schwachen Verb wachen. In FlN kennzeichnet Wacht im allgemeinen Sinn einen hoch gelegenen Ort zum Ausschauhalten. In Albach hatte man von der Wachtmauer einen Überblick über das Dorf.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wacht
Zu ahd. wahta ‚Wache, Nachtwache‘, mhd. waht st. F. ‚das Wachen; Ort, wo gewacht wird‘, einer Ableitung vom schwachen Verb wachen. In FlN kennzeichnet Wacht im allgemeinen Sinn einen hoch gelegenen Ort zum Ausschauhalten. Das Kompositum Wachthaus verweist auf die Lage eines Flurstücks am Haus eines Nachtwächters.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Wacht
Karte 140
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Wacht: Wacht (Ahlbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/557940_wacht> (aufgerufen am 10.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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