Funke-Baum: am funcken baum vgl FINKEN

Historischer Beleg aus Ahlbach  
Landkreis
Limburg-Weilburg
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Funke-Baum

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1534/1535

Quelle

Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 22, Akten Nr. 207.

Weitere Belege

  • 1466: under Funcken baume
    Struck, W. H.: Quellen zur Geschichte der Klöster und Stifte im Gebiet der mittleren Lahn. Band 3 und 4. KARTEIKARTE FEHLT!!!, Nr. 649

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Baum

Zu ahd. mhd. boum st. M. ‚Baum‘. Die jungen FlN Baumacker und Baumstück kennzeichnen im Gegensatz zu Bangert (s.d.) nicht gefriedete Obstbaumanlagen. Baum als Simplex steht dagegen für einzeln stehende, besonders auffällige Bäume.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Baum

Zu ahd. mhd. boum st. M. ‚Baum‘. Die jungen FlN Baumacker und Baumstück kennzeichnen im Unterschied zu Bangert nicht gefriedete Obstbaumanlagen. Baum als Simplex steht dagegen wie in Biebesheim am Rhein, Dietzenbach, Klein-Zimmern, Pfungstadt und Rembrücken für einzeln stehende, besonders auffällige Bäume.

Funke

Teils zum FamN Funke (Rüsselsheim, Weiskirchen), teils wohl zu mhd. vinke, nhd. Fink oder mhd. vunc st. M. ‚Glanz, Funkeln‘.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Funke-Baum: am funcken baum vgl FINKEN (Ahlbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/557717_am-funcken-baum-vgl-finken> (aufgerufen am 10.07.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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