Bühl: vff der Buhl
Beleg
Standard-Flurname
Bühl
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1672
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 19, Akten Nr. III b 1.
Weitere Belege
- BUEHL
- 1364: vf de: Buhel
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 22, Akten Nr. 206., fol. 18' - 1466: uff dem boyle
Struck, W. H.: Quellen zur Geschichte der Klöster und Stifte im Gebiet der mittleren Lahn. Band 3 und 4. KARTEIKARTE FEHLT!!!, Nr. 649 - 1494: vff der Boel gena:t
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 22, Akten Nr. 207., fol. 7' - 1727: auf der Bühl
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 40, Akten Nr. 1920.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Bühl
Zu ahd. buhil, mhd. bühel st. M. ‚Hügel‘. Namengebend waren kleinere oder größere Bodenerhebungen. Häufiger begegnen die mittelhessische Dialektform /boil/ mit steigendem Diphthong und eine abgeschwächte Form, wenn Bühl als GT im Nebenton steht; vor allem Steimel u.ä.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Buhl
Die Bu(h)lau im Grenzbereich der drei Gemarkungen weist eine Erhöhung auf, sodass hier möglicherweise eine nichtumgelautete Variante zu mhd. bühel ‚Hügel‘ vorliegt.
Bühl
Zu ahd. buhil, mhd. bühel st. M. ‚Hügel‘. Namengebend waren kleinere oder größere Bodenerhebungen.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Bühl
Karte 71
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Bühl: vff der Buhl (Ahlbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/557628_vff-der-buhl> (aufgerufen am 11.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/557628