Ufer: auf dem Ufer
Beleg
Standard-Flurname
Ufer
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
Ende 18. Jahrhundert
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 160, Akten Nr. 1026.
Weitere Belege
- AUF DEM UFER
- 1536: uff dem Uber an Jorgen von Selters
Struck, W. H.: Quellen zur Geschichte der Klöster und Stifte im Gebiet der mittleren Lahn. Band 3 und 4. KARTEIKARTE FEHLT!!!, Nr. 1518 - 1669: auff dem vffer [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 160, Akten Nr. 1679., fol. 9 - 1669: uff den uber [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 160, Akten Nr. 1679., fol. 76' - Ende 18. Jahrhundert: auf dem Ufer [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 160, Akten Nr. 1026., fol. 3
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Ufer
Zu mhd. uover, uober st. N. ‚Ufer‘. Abweichend von der heute in der Standardsprache geltenden Hauptbedeutung ‚Begrenzung, Rand eines Gewässers‘ bezieht sich Ufer in FlN meist auf die Bedeutung ‚Rain, Abhang, Wegrand‘. In Münster allerdings benennt der FlN das Ufer des Äschersbachs.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Ufer
Zu mhd. uover, uober st. N. ‚Ufer‘. Abweichend von der heute in der Standardsprache geltenden Hauptbedeutung ‚Begrenzung, Rand eines Gewässers‘ bezieht sich Ufer in FlN meist auf die Bedeutung ‚Rain, Abhang, Wegrand‘. So ist Ufer in Hessen auch als Appellativ belegt.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Ufer
Karte 84
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Ufer: auf dem Ufer (Ahausen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/557507_auf-dem-ufer> (aufgerufen am 09.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/557507