Horübel-Boden: im huer übel botten
Beleg
Standard-Flurname
Horübel-Boden
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1669
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 160, Akten Nr. 1679.
Weitere Belege
- 1780: Einseits dem Horübels Boden [Acker]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 160, Akten Nr. 736.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Boden
Zu ahd. bodam, mhd. bodem st. M. ‚Boden, Grund‘. Die FlN beziehen sich in der Regel auf tiefer gelegenes Land, aber auch speziell auf die unterste Terrasse eines Weinberges.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Boden
Zu ahd. bodam, mhd. bodem st. M. ‚Boden, Grund‘. Die FlN beziehen sich auf tiefer gelegenes Land, aber auch speziell auf die unterste Terrasse eines Weinberges. In Unter-Flockenbach findet sich in der amtlichen Schreibung der dialektale Wandel von /d/ zu /r/.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Boden
Karte 95
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Horübel-Boden: im huer übel botten (Ahausen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/557343_im-huer-uebel-botten> (aufgerufen am 09.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/557343