Grund: im Grunde
Beleg
Standard-Flurname
Grund
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1507
Quelle
Struck, Wolf-Heino: Quellen zur Geschichte der Klöster und Stifte im Gebiet der mittleren Lahn Bd. 5.
Weitere Belege
- Grund
- IN DER GRUN
- 1669: auff dem grundt [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 160, Akten Nr. 1679., fol. 137' - Ende 18. Jahrhundert: auf die Streitheck im Grund
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 160, Akten Nr. 1026., fol. 16 - Ende 18. Jahrhundert: im Grund obig der Flutwiese [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 160, Akten Nr. 1026., fol. 13
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grund
Zu ahd. grunt ‚Grund, Wurzel‘, mhd. grunt st. M. ‚unterste Fläche, Abgrund, Tal, Grundstück, Grundeigentum‘ bzw. der Pluralform mhd. gründe. In den FlN sind meist Bodenvertiefungen bzw. Talsohlen namengebend.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grund
Zu ahd. grunt ‚Grund, Wurzel‘, mhd. grunt st. M. ‚unterste Fläche, Abgrund, Tal, Grundstück, Grundeigentum‘ bzw. der Pluralform mhd. gründe. Dazu treten ziemlich häufig Diminutive mit den Suffixen -chen und -lein. In den FlN sind meist Bodenvertiefungen bzw. Talsohlen namengebend. Auch bei Gewässern liegt die Bedeutung ‚tief‘ zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Grund: im Grunde (Ahausen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/557302_im-grunde> (aufgerufen am 09.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/557302