Barbe-Wiese: BARBEN WIES [baren wies]
Weitere Belege
- 1669: in der Barben wieß [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 160, Akten Nr. 1679., fol. 30 - Ende 18. Jahrhundert: in Barben wieß [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 160, Akten Nr. 1026., fol. 7 - Ende 18. Jahrhundert: in der Barben wieß [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 160, Akten Nr. 1026., fol. 15
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Barbe
Zu ahd. barbo, mhd. barbe F. ‚Barbe‘ (Barbus vulg.). Der Name bezieht sich auf Gewässer, in denen diese Fische gefangen wurden.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Barbe-Wiese: BARBEN WIES (Ahausen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/557157_barben-wies> (aufgerufen am 09.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/557157