Mittel-Pfad: Inde: mittelpade
Beleg
Standard-Flurname
Mittel-Pfad
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1495
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 88/5.
Weitere Belege
- AUF DEN MITTELPFAD
- 1492: am mittelpade
Staatsarchiv Darmstadt, C 1, Nr. 13., fol. 70' - 1685: über den Mittelpfad
Staatsarchiv Darmstadt, C 1, Nr. 19/10., fol. 174 - 19. Jahrhundert, kopial 20. Jahrhundert: über den Mittelpfad
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Mittel
Zu ahd. mittil, mhd. mittel ‚der mittlere, in der Mitte befindlich‘. Die Flurstücke sind nach ihrer relativen Lage zwischen anderen Flurteilen benannt. Ob Zusammenhänge mit einer ursprünglichen Dreifelderwirtschaft (besonders bei Mittelfeld) bestehen, ist im Einzelnen zu prüfen.
Pfad
Zu ahd. p(h)ad, mhd. phat st. M.N. ‚Fußweg, Pfad‘, das vielleicht eine Entlehnung aus griech. patos ‚Weg‘ ist.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Mittel
Zu ahd. mittil, mhd. mittel ‚der mittlere, in der Mitte befindlich‘. Die Flurstücke sind nach ihrer relativen Lage zwischen anderen Flurteilen benannt. Ob Zusammenhänge mit einer ursprünglichen Dreifelderwirtschaft bestehen, ist im Einzelnen zu prüfen.
Pfad
Zu ahd. p(h)ad, mhd. phat st. M. N. ‚Fußweg, Pfad‘, das vielleicht eine Entlehnung aus griech. pátos ‚Weg‘ ist. Neben der standardsprachlichen Form mit anlautendem /pf/ aus /p/ stehen in der Mundart die Varianten /poːd/ und /peːd/. Die Belege aus FGesäß können daher als Diminutivformen hier angeschlossen werden.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Mittel-Pfad: Inde: mittelpade (Weiskirchen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/554338_inde-mittelpade> (aufgerufen am 30.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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