Mittel-Eiche: hinder dem Mitteläichich
Beleg
Standard-Flurname
Mittel-Eiche
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1685
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 1, Nr. 19/10.
Weitere Belege
- 1336: in dem mitteleyche
Staatsarchiv Darmstadt, C 1, Nr. 12., fol. 37'
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Eiche
Hier sind hauptsächlich die Belege zusammengestellt, die auf Eichen als (Einzel-) Bäume hinweisen; zu ahd. eih, eihha, mhd. eich st. F. ‚Eiche‘ (Quercus). Einzeln stehende große Eichen konnten als Gerichtsbäume dienen. Vereinzelt kann Vermengung mit Eigen vorliegen.
Mittel
Zu ahd. mittil, mhd. mittel ‚der mittlere, in der Mitte befindlich‘. Die Flurstücke sind nach ihrer relativen Lage zwischen anderen Flurteilen benannt. Ob Zusammenhänge mit einer ursprünglichen Dreifelderwirtschaft (besonders bei Mittelfeld) bestehen, ist im Einzelnen zu prüfen.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Eiche
Zu ahd. eih, eihha, mhd. eich st. F. ‚Eiche‘ (Quercus). Einzeln stehende große Eichen konnten als Gerichtsbäume dienen. Als Kollektiv tritt Eichich auf (mhd. eichach); oft verweist der GT auf kleinere Eichenwaldstücke und -kulturen (-staude, -busch, -stecken; dazu auch -stachen?). In Pfungstadt scheint Asstädter aus Eichstauden zersprochen zu sein
Mittel
Zu ahd. mittil, mhd. mittel ‚der mittlere, in der Mitte befindlich‘. Die Flurstücke sind nach ihrer relativen Lage zwischen anderen Flurteilen benannt. Ob Zusammenhänge mit einer ursprünglichen Dreifelderwirtschaft bestehen, ist im Einzelnen zu prüfen.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Mittel-Eiche: hinder dem Mitteläichich (Weiskirchen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/554333_hinder-dem-mittelaeichich> (aufgerufen am 05.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/554333