Gauch-Garten: neb: gauchhens gart:
Beleg
Standard-Flurname
Gauch-Garten
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1492
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 1, Nr. 13.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Garten
Zu ahd. gart, garto, mhd. garte sw. M. ‚Garten‘. Dazu gehören die Diminutive Gärtchen, Gärtches. Gärten sind in der Regel eingezäunte Flächen, meist in Ortsnähe.
Gauch
Zu ahd. mhd. gouch st. M. ‚Kuckuck‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Garten
Zu ahd. gart, garto, mhd. garte sw. M. ‚Garten‘. Dazu gehören die Diminutive Gärtchen und Gärtlein. Gärten sind eingezäunte Flächen, meist in Ortsnähe.
Gauch
Zu ahd. mhd. gouch st. M. ‚Kuckuck‘. In Weiskirchen liegt der FamN Gauch zu Grunde, der auf die schon mhd. bezeugten Bedeutungen ‚Bastard, Tor, Narr‘ zurückgeht. Für Bensheim, Dreieichenhain, Lorsch und Schwanheim sind jüngere Umdeutungen zu Geiß erkennbar.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Gauch-Garten: neb: gauchhens gart: (Weiskirchen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/554199_neb-gauchhens-gart> (aufgerufen am 05.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/554199