Faul-Äcker: IN DEN FAULAECKERN
Weitere Belege
- 1580: vf den faülen Ackhern [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Steinheim Nr. 1., fol. 150' - 1624: in den Faul: Ecker [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Steinheim Nr. 1., fol. 43' - 1624: in den faull Eckern [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Steinheim Nr. 1., fol. 49 - 19. Jahrhundert, kopial 20. Jahrhundert: In den Fauläckern
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Faul
Zu ahd. fûl, mhd. vûl ‚faul, verfault‘. Es handelt sich um unfruchtbare, sumpfige Flurstücke.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Faul
Zu ahd. fûl, mhd. vûl ‚faul, verfault‘. Es handelt sich um unfruchtbare, sumpfige Flurstücke. In Verbindung mit Gewässern - etwa der faule Graben in Darmstadt - dürfte von stehendem, verschlammtem Wasser auszugehen sein. Unklar ist die Belegreihe aus Arheilgen, wo nur die mündliche Form eindeutig mit faul zu verbinden ist. Die historischen Belege legen die Herleitung von einem FamN Faubel nahe.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Faul-Äcker: IN DEN FAULAECKERN (Weiskirchen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/554171_in-den-faulaeckern> (aufgerufen am 05.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/554171