Krümmling: heist d: Cromlingk
Beleg
Standard-Flurname
Krümmling
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1576
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 93/1.
Weitere Belege
- 1331: amme Krumelinge
Jost, Wilhelm: Der Deutsche Orden im Rhein-Main-Gau. Gießen 1941., S. 310
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Krümmling
Krummling, Krümmling, mhd. krumbelinc st. M. ‚Krummholz, krummgewachsenes Holzstück‘, ist eine Erweiterung des Adjektivs krumm mit dem die Zugehörigkeit anzeigenden /-ling/-Suffix. Entsprechend kann die Krümmung des Grundstückes, z.B. entlang eines Weges, namengebend sein; dann liegt die Bildung *krumm-land. zu Grunde. - In Londorf scheint Umdeutung aus *krohen-land ‚Krähenland‘ vorzuliegen.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Krümmling
Krummling, Krümmling, mhd. krumbelinc st. M. ‚Krummholz, krummgewachsenes Holzstück‘, ist eine Erweiterung des Adjektivs krumm mit dem die Zugehörigkeit anzeigenden -ing-Suffix. Entsprechend kann die Krümmung des Grundstückes, z. B. entlang eines Weges, namengebend sein.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Krümmling: heist d: Cromlingk (Obertshausen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/550920_heist-d-cromlingk> (aufgerufen am 11.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/550920