Sense-Berg: untig dem Senßeberg gelegen
Beleg
Standard-Flurname
Sense-Berg
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1732
Quelle
Staatsarchiv Marburg, Karten, A II 1728/1.
Weitere Belege
- DER SENSEBERG
- 1544: am Senseberg gelegenn [Acker]
Staatsarchiv Marburg, 85. Hanauer Kammer, XIX, Nr. 4. - 1585: vff dem Senßenberg
Staatsarchiv Marburg, Hanauer Urkunden, Ämter, Orte und Beamte., Nr. 893 - 1597: vff dem Senßeberg geleg: [Acker]
Staatsarchiv Marburg, 85. Hanauer Kammer, XIX, Nr. 15. - 1732: Der Sensse berg
Staatsarchiv Marburg, Karten, R II 29.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Berg
Zu ahd. berg, mhd. berc st. M. Als Simplex steht Berg für markante Bodenerhebungen in der Gemeinde. Im Übrigen können sehr unterschiedliche Höhen mit Berg benannt werden.
Sense
Als namengebendes Motiv kommt sowohl die Form der Sense, ahd. segansa, segensa, segisna, mhd. segense, segens st. sw. F. in Betracht als auch der FamN Sense, Sens.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Berg
Zu ahd. berg, mhd. berc st. M. Als Simplex steht Berg für eine markante Bodenerhebung in der Gemeinde oder gelegentlich auch spezieller für einen Weinberg.
Sense
Die Namen beziehen sich wohl auf die sensenartige Form: zu ahd. segansa, segensa, segisna ‚Sense, Sichel‘, mhd. segense, segens st. sw. F. ‚Sense‘. Auch Sensbaum ist ein FormN: zu Sensenbaum ‚Sensenstiel‘.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Sense-Berg: untig dem Senßeberg gelegen (Sterbfritz)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/5492_untig-dem-sensseberg-gelegen> (aufgerufen am 25.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/5492