Paradies-Wäldchen: Das Paradieswäldchen
Beleg
Standard-Flurname
Paradies-Wäldchen
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
19. Jahrhundert, kopial 20. Jahrhundert
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1.
Weitere Belege
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Paradies
Zu ahd. paradîs, mhd. paradîse, paradîs st.N. ‚Paradies, Garten Eden‘, einer Entlehnung aus gleichdeutend spätlat. paradîsus. Während in Burkhardsfelden ein Steilhang ein plausibles Benennungsmotiv darstellt, liegt die Flur in Hungen am Mühlgraben und ist vielleicht ironisch wegen schlechter Lage (Küther) so benannt.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Paradies
Zu ahd. paradîs, mhd. paradîse, paradîs st. N. ‚Paradies, Garten Eden‘, einer Entlehnung aus gleichbedeutend spätlat. paradīsus. Einige Belege zeigen die im älteren Nhd. vorherrschende Variante Paradeis mit Diphthongierung von mhd /iː/. Das namengebende Motiv ist unklar. Mörlenbach pfarradeiß ist eine hyperkorrekte Form, wohl unter Einfluss von Pfarre.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Paradies-Wäldchen: Das Paradieswäldchen (Hausen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/543200_das-paradieswaeldchen> (aufgerufen am 15.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/543200