Klei-Seite: auf der ander seiten genandt die kleinse
Beleg
Standard-Flurname
Klei-Seite
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1663
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 1, Nr. 16.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Seite
Der Name geht auf ahd. sîta, mhd. sîte, sît sw. st. F. ‚Seite, Fläche‘ zurück und bezeichnet in FlN Bergseiten oder auch Begrenzendes im Sinne von ‚an der Seite liegend‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Klei
Zu ahd. klîwa, mhd. klîwe sw. F. ‚Klei, zäher Ton‘. Der Name bezieht sich in Nieder-Modau auf die Bodenbeschaffenheit. Ob der Kleiebirnbaum in Ober-Klingen auf eine Birnensorte hinweist, ist unklar
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Seite
Karte 87
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Klei-Seite: auf der ander seiten genandt die kleinse (Hausen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/543128_auf-der-ander-seiten-genandt-die-kleinse> (aufgerufen am 15.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/543128