Kalte-Bad-Wiese: AUF DIE KALTENBADWIESEN [ʊf di 'kaldə,bɑd'vɪsə]
Weitere Belege
- 19. Jahrhundert, kopial 20. Jahrhundert: Auf die Kaltenbadwiesen
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Bad
Zu ahd.bad., mhd. bat st. N. ‚Bad‘. Die FlN erinnern an angrenzende Badehäuser. Die Badestube in Grünberg ist seit 1446 belegt.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Bad
Zu ahd. bad, mhd. bat st. N. ‚Bad‘. Die FlN erinnern an angrenzende Badehäuser bzw. Badeplätze.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Kalte-Bad-Wiese: AUF DIE KALTENBADWIESEN (Hausen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/543120_auf-die-kaltenbadwiesen> (aufgerufen am 15.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/543120