Weizen: HINTER DEN, OBIG DEN, VOR DEN WEIZEN [oom stock]
Weitere Belege
- OBER DEM, VOR DEM, HINTER DEM WEIZEN
- 18. Jahrhundert: Vor dem Waitzen
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 161, Nr. 428., pag. 17
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Weizen
Zu ahd. wei(z)i, weizze, mhd. weize, weizze, weiz st. sw. M. ‚Weizen‘. Der Name verweist auf den Anbau dieser Getreideart.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Weizen
Zu ahd. wei(z)i, weizze, mhd. weize, weizze, weiz st. sw. M. ‚Weizen‘. Der Name verweist auf den Anbau dieser Getreideart. Die etymologisch verwandten Appellative Weizen und weiß können nicht immer sicher voneinander getrennt werden, da sich zur Bezeichnung des Getreides neben Weizen auch die Varianten Weiß- und Weißen- herausgebildet haben. Abgesehen von der Namenzusammensetzung oder dem Belegkontext, die oft allein eine eindeutige Zuordnung ermöglichen, deuten sonst vor allem die Belege mit mhd. /iː/ auf die Herkunft aus mhd. wîʒ ‚weiß‘. In Messel liegt Umdeutung aus Beune (s. d.) vor. Der Beleg aus Steinbach(BGS) ist wegen der mündlichen Form mit Monophthong /ɑː/ hierher gestellt.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Weizen: HINTER DEN, OBIG DEN, VOR DEN WEIZEN (Altenkirchen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/54130_hinter-den-obig-den-vor-den-weizen> (aufgerufen am 31.05.2026)
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