Salz-Lecke: In der Salzleck
Beleg
Standard-Flurname
Salz-Lecke
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
18. Jahrhundert
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 161, Nr. 428.
Weitere Belege
- SALZLECK
- 18. Jahrhundert: in der Salzlack [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 161, Nr. 428., pag. 100 - 18. Jahrhundert: Zu der Salzleck [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 161, Nr. 428., pag. 3
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Salz
Die Namen hängen mit nhd. Salz, ahd. mhd. salz st.N. zusammen. In den meisten Fällen ist die salzhaltige Beschaffenheit des Bodens oder des Gewässers namengebend. Es können aber auch Abgaben in Form von Salz, die auf den Grundstücken gelegen haben, namengebend gewesen sein. In Watzenborn-Steinberg könnte nach dem ältesten Beleg Umdeutung aus zu mhd. sulze, sulz st. sw. F. ‚Salzwasser‘ (s.d.) vorliegen.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Salz
Alle Namen hängen, wenn auch in unterschiedlicher Weise, mit nhd. Salz, ahd. mhd. salz st. N. zusammen (außer dem mündlichen Beleg in Reinheim, der wohl auf einen ÜberN zurückgeht, und dem historischen FamN in Altheim). In den meisten Fällen ist die salzhaltige Beschaffenheit des Bodens oder des Gewässers namengebend. Das gilt auch für den FlN Salzlache, der sich allerdings über die Zwischenform Salzlack(e) ‚Brühe zur Fleischpökelung‘ mit dem Namen Salzlecke vermengt
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Salz-Lecke: In der Salzleck (Altenkirchen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/54066_in-der-salzleck> (aufgerufen am 31.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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