Laute-Weschnitz: Laudenweschniz
Beleg
Standard-Flurname
Laute-Weschnitz
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1624
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 1, Nr. 3/20.
Weitere Belege
- 1414: Ludewisches
Simon, Gustav: Die Geschichte der Dynasten und Grafen zu Erbach und ihres Landes. Frankfurt am Main 1858., S. 177 - 1676: Laudeweschnitz
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 92/1., fol. 140' - 1771: Lauden Weschnitz
Staatsarchiv Darmstadt, C 3, Nr. 69., fol. 3
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Laute
Wohl zu mhd. lûte sw. F. ‚Laute, Gitarre‘, motiviert durch die an das Musikinstrument erinnernde Umrissform des Flurstücks.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Laute
Ein Teil der Namen kann auf mhd. lûte sw. F. ‚Laute, Gitarre‘ zurückgeführt werden und ist dann durch die an das Musikinstrument erinnernde Umrissform eines Flurstücks motiviert (Hessenaue/Trebur, Groß-Rohrheim?). Es kann auch der PN Laut, Lauten zu Grunde liegen (Hochstädten?). Der Name in Bickenbach ist aus dem im 15. Jh. belegten Hof- oder DorfN Loart entstanden
Weschnitz
Zum GewN Weschnitz, rechts zum Rhein, sowie vereinzelt (a. 1568 Hammelbach) zum ON Weschnitz, Kr. Bergstraße. Die Deutung des GewN ist unklar.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Laute-Weschnitz: Laudenweschniz (Lauten-Weschnitz)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/533560_laudenweschniz> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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