Bornheim-Wald: am bornheymer wald
Beleg
Standard-Flurname
Bornheim-Wald
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1523-1532
Quelle
Stadtarchiv Frankfurt am Main, Majorwährschaften XXXIII.
Weitere Belege
- 1331: vor Burnheimerwald
Jost, Wilhelm: Der Deutsche Orden im Rhein-Main-Gau. Gießen 1941., S. 142 - 1382: p:pe siluam burnhey: [Garten]
- 1393: gein dem bornhem: walde
Stadtarchiv Frankfurt am Main, S 8., Nr. 10 - 1393: ante silua: ville Burnh: [Weingarten]
Stadtarchiv Frankfurt am Main, Bartholomäusstift, Bücher, Ser. I, Nr. 17B., fol. 56' - 1477-1481: bie de: bornheym: walt
Stadtarchiv Frankfurt am Main, Bartholomäusstift, Städt. Bücher, Nr. 9., fol. 14
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wald
Zu ahd. wald, mhd. walt st. M. ‚Wald, Wildnis‘. Der Name gilt allgemein für bewaldetes Gelände. Häufig sind Diminutivformen wie Wäldchen, Wäldches, im historischen Bereich auch Wäldgen, sowie Wäldlein. Durch Assimilation von /ld/ > /ll/ erscheinen verzeinzelt auch Formen wie Wellchen, so dass die Abgrenzung der Wald- und Wall-Belege nicht immer eindeutig ist.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wald
Zu ahd. wald, mhd. walt st. M. ‚Wald, Wildnis‘. Der Name gilt allgemein für bewaldetes Gelände. Sogenannte Waldgassen führen, wie in Einhausen, in den Wald hinein. Häufig sind Diminutivformen wie Wäldchen, Wäldches, im historischen Bestand auch Wäldgen, sowie im 17. Jh. zweimal Wäldlein. Durch Assimilation von /ld/ /ll/ erscheinen vereinzelt auch Formen wie Wellchen (Igelsbach), sodass die Abgrenzung der Wald- und Wall-Belege nicht immer eindeutig ist und - wie in Nieder-Ramstadt - auch Besitz derer von Wallbrunn (s. d.) namengebend sein könnte
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Bornheim-Wald: am bornheymer wald (Frankfurt am Main)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/530148_am-bornheymer-wald> (aufgerufen am 04.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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