Walper-Wiese: in Walber wiesen
Beleg
Standard-Flurname
Walper-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1792
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Steinheim Nr. 4.
Weitere Belege
- IN DER WALPERSWIESE
- 19. Jahrhundert, kopial 20. Jahrhundert: in der Walpertswiese
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Walper
Bei Walper, Walber handelt es sich um eine Kurzform von Walburg, Walburga (s.d.) oder von Walbert, Walpert. Auch als FamN ist Walber, Walper verbreitet.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Walper-Wiese: in Walber wiesen (Bieber)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/52358_in-walber-wiesen> (aufgerufen am 03.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/52358