Erz-Grund: der Ertz grund
Beleg
Standard-Flurname
Erz-Grund
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1732
Quelle
Staatsarchiv Marburg, Karten, R II 29.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Erz
Zu ahd. aruz, aruzzi, mhd. erze st.N. ‚Erz‘. Die Namen erinnern an den Abbau von Bodenschätzen (Erzkaute) oder an die Bodenbeschaffenheit.
Grund
Zu ahd. grunt ‚Grund, Wurzel‘, mhd. grunt st. M. ‚unterste Fläche, Abgrund, Tal, Grundstück, Grundeigentum‘ bzw. der Pluralform mhd. gründe. In den FlN sind meist Bodenvertiefungen bzw. Talsohlen namengebend.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Erz
Zu ahd. aruz, aruzzi, mhd. erze st. N. ‚Erz‘. Die Namen erinnern an den Abbau von Bodenschätzen (Erzgrube, Erzkaute) oder an die Bodenbeschaffenheit.
Grund
Zu ahd. grunt ‚Grund, Wurzel‘, mhd. grunt st. M. ‚unterste Fläche, Abgrund, Tal, Grundstück, Grundeigentum‘ bzw. der Pluralform mhd. gründe. Dazu treten ziemlich häufig Diminutive mit den Suffixen -chen und -lein. In den FlN sind meist Bodenvertiefungen bzw. Talsohlen namengebend. Auch bei Gewässern liegt die Bedeutung ‚tief‘ zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Erz-Grund: der Ertz grund (Sterbfritz)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/5212_der-ertz-grund> (aufgerufen am 25.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/5212