Planke: ahn die Blancken
Beleg
Standard-Flurname
Planke
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
um 1600
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 331, Akten Nr. III c, 8.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Planke
Zu mhd. planke, blanke sw. F. ‚dichtes Brett‘, im Plural auch ‚Zaun, Umfestigung‘, im 13. Jahrhundert entlehnt aus altfranz. planche, lat. planca ‚Bohle, Brett‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Planke
Zu mhd. planke, blanke sw. F. ‚dichtes Brett‘, im Plural auch ‚Zaun, Umfestigung‘, im 13. Jh. entlehnt aus altfrz. planche, lat. planca ‚Bohle, Brett‘. Im Südhess. haben sich die Bedeutungen ‚Bretter- oder Lattenzaun, Anfang oder Endzeile des Weinbergs, Rebenspalier‘ erhalten. Für Lorsch ist Herkunft aus einem FamN Blanck möglich
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Planke: ahn die Blancken (Eppstein)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/511037_ahn-die-blancken> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/511037