Amsel-Tal: deß Amsellthall
Beleg
Standard-Flurname
Amsel-Tal
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
um 1600
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 331, Akten Nr. III c, 8.
Weitere Belege
- IN DEM AMSTERTAL
- um 1470: Im amßelntail vgl ANSARTAL [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 331, R 2 (15. Jahrhundert)., fol. 1 - 1564: am Amselthall [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 331, Akten Nr. III c, 2., pag. 15
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Tal
Zu ahd. mhd. tal st.N. st. M. ‚Tal, Niederung, zwischen Anhöhen liegendes Tiefland‘. Wie nhd. als Bezeichnung der relativen Lage für tiefer gelegenes Gelände.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Amsel
Zu ahd. amsla, mhd. amsel st. F. ‚Amsel‘.
Tal
Zu ahd. mhd. tal st. N. st. M. ‚Tal, Niederung, zwischen Anhöhen liegendes Tiefland‘. Wie nhd. als Bezeichnung der relativen Lage für tiefer gelegenes Gelände. Die Thaler-Belege in Dornheim und Mosbach zeigen vermutlich eine sekundäre Pluralbildung. Die Abgrenzung zu Dohl ‚Abzugsgraben‘ ist wegen der mundartlichen Hebung von /ɑ/ > /o/ in Tal nicht immer sicher.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Amsel-Tal: deß Amsellthall (Eppstein)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/510872_dess-amsellthall> (aufgerufen am 03.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/510872