Ruhe-Bank: auf die Ruhe banck
Beleg
Standard-Flurname
Ruhe-Bank
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
18. Jahrhundert
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Diedenbergen Nr. 2.
Weitere Belege
- 16. Jahrhundert: by der rugebanck [Acker]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 331, Akten Nr. VIII b, 292., fol. 72 - 16. Jahrhundert: by der rue bangk
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 331, Akten Nr. VIII b, 292., fol. 41 - 1593: bey der Ruhbanck [Acker]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 331, Urkunden Nr. 458.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Bank
Wie nhd., ahd. banc, mhd. banc st. M. F.
Ruhe
Zu ahd. rôa, ruowa, mhd. ruowe, ruo st. F. ‚Ruhe‘. Die FlN verweisen auf zweierlei: Zum einen auf die hölzernen oder steinernen, abgestuften Gestelle am Wegesrand, auf denen Traglasten abgesetzt werden konnten; zum anderen auf schattige Stellen am Waldrand oder unter frei stehenden Bäumen, wo sich Hirten und Vieh zur Zeit der größten Mittagshitze ausruhten.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Ruhe
Zu ahd. rôa, ruowa, mhd. ruowe, ruo st. F. ‚Ruhe‘. Die FlN verweisen auf zweierlei: Zum einen auf die hölzernen oder steinernen, abgestuften Gestelle am Wegesrand, auf denen Traglasten abgesetzt werden konnten; zum anderen auf schattige Stellen am Waldrand oder unter frei stehenden Bäumen, wo sich Hirten und Vieh zur Zeit der größten Mittagshitze ausruhten. Die historischen Belege weisen besonders im Stammauslaut starke Lautvarianz auf: Neben dem Hauchlaut /h/ kommen hier häufig auch die Reibelaute /x/ und /v/ sowie der Verschlusslaut /g/ vor.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Ruhe-Bank: auf die Ruhe banck (Diedenbergen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/509877_auf-die-ruhe-banck> (aufgerufen am 04.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/509877