Platte: uf der Platt
Beleg
Standard-Flurname
Platte
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1725
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 331, Akten Nr. VIII b, 293.
Weitere Belege
- 1593: vf der Platten [Acker]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 331, Urkunden Nr. 458.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Platte
Zu ahd. platta in der Bedeutung ‚Steinplatte‘, mhd. blatte, platte sw. F. ‚Fels-, Steinplatte‘, einer Entlehnung aus mittellat. plat(t)a ‚ebene Fläche‘. Namengebend waren ebene oder erhöhte Flächen, baumlose Kuppen und Berghänge sowie breite Felsplatten. Vereinzelt kann es sich auch um kahle Stellen im Wald handeln, die wohl der Köhlerei dienten.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Platte
Zu ahd. platta in der Bedeutung ‚Steinplatte‘, mhd. blatte, platte sw. F. ‚Fels-, Steinplatte‘, einer Entlehnung aus mittellat. plat(t)a ‚ebene Fläche‘. Namengebend waren ebene oder erhöhte Flächen, baumlose Kuppen und Berghänge sowie breite Felsplatten. Vereinzelt kann es sich auch um kahle Stellen im Wald handeln, die wohl der Köhlerei dienten.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Platte: uf der Platt (Diedenbergen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/509843_uf-der-platt> (aufgerufen am 04.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/509843