Lücke-Pfad: über dem Luckenpfadt
Beleg
Standard-Flurname
Lücke-Pfad
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1648
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 331, Akten Nr. VIII b, 512a.
Weitere Belege
- 1648: bey der Luckepfadt [Acker]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 331, Akten Nr. VIII b, 512a., fol. 11 - 1648: über den Lückenpfadt [Acker]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 331, Akten Nr. VIII b, 512a., fol. 11' - 18. Jahrhundert: auf dem lücker=Pfad
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Diedenbergen Nr. 2., pag. 2030 - 1725: uf den Lucker pfad [Acker]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 331, Akten Nr. VIII b, 293., fol. 27
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Lücke
Zu ahd. lucka ‚Lücke, Öffnung, Zwischenraum‘, mhd. lücke, lucke st. sw. F. ‚Loch, Lücke‘; die FlN beziehen sich auf Durchlässe in Landwehren oder im Dorfzaun, auf Öffnungen in Weidezäunen u.ä.
Pfad
Zu ahd. p(h)ad, mhd. phat st. M.N. ‚Fußweg, Pfad‘, das vielleicht eine Entlehnung aus griech. patos ‚Weg‘ ist.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Lücke
Zu ahd. lucka ‚Lücke, Öffnung, Zwischenraum‘, mhd. lücke, lucke st. sw. F. ‚Loch, Lücke‘; die FlN beziehen sich auf Durchlässe in Landwehren oder im Dorfzaun, auf Öffnungen in Weidezäunen u. ä.
Pfad
Zu ahd. p(h)ad, mhd. phat st. M. N. ‚Fußweg, Pfad‘, das vielleicht eine Entlehnung aus griech. pátos ‚Weg‘ ist. Neben der standardsprachlichen Form mit anlautendem /pf/ aus /p/ stehen in der Mundart die Varianten /poːd/ und /peːd/. Die Belege aus FGesäß können daher als Diminutivformen hier angeschlossen werden.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Lücke-Pfad: über dem Luckenpfadt (Diedenbergen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/509792_ueber-dem-luckenpfadt> (aufgerufen am 04.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/509792