Klotz-Weide: oben den Klocz weyden
Beleg
Standard-Flurname
Klotz-Weide
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
16. Jahrhundert
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 331, Akten Nr. VIII b, 292.
Weitere Belege
- 16. Jahrhundert: an Klocz weyddenn
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 331, Akten Nr. VIII b, 292., fol. 44'
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Klotz
Soweit nicht zum FamN Klotz wie in Langgöns, wo der FamN seit 1470 bezeugt ist (Worm), und wie vielleicht in Großen-Linden, zu ahd. kloz ‚Holzzapfen‘, mhd. klôz st. M.‚klumpige Masse, Kugel, Klotz‘ mit der Nebenform kloz. Sowohl die Bedeutung ‚(Holz-) Klotz‘, vielleicht für Baumstümpfe oder Steinblöcke, als auch ‚klumpige Masse‘ als Kennzeichnung der Bodenbeschaffenheit können namengebend gewesen sein.
Weide
Wenn Weide im GT eines FlNs steht, bezeichnet es meist die ‚Weide‘, den ‚Weideplatz‘ (siehe Weide_1). Bei der großen Reihe der Belege von Weide-Acker, -garten, -graben etc. ist es nicht möglich, eine sichere Zuordnung zu Weide_1 oder Weide_2 vorzunehmen.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Klotz
Soweit nicht zum FamN Klotz (Ginsheim-Gustavsburg), zu ahd. kloz ‚Holzzapfen‘, mhd. klôʒ st. M. ‚klumpige Masse, Kugel, Klotz‘ mit der Nebenform kloz. Sowohl die Bedeutung ‚(Holz-) klotz‘, vielleicht für Baumstümpfe oder Steinblöcke, als auch ‚klumpige Masse‘ als Kennzeichnung der Bodenbeschaffenheit können namengebend gewesen sein.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Klotz-Weide: oben den Klocz weyden (Diedenbergen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/509763_oben-den-klocz-weyden> (aufgerufen am 04.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/509763