Klotz-Weide: oben den Klocz weyden

Historischer Beleg aus Diedenbergen  
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Klotz-Weide

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

16. Jahrhundert

Quelle

Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 331, Akten Nr. VIII b, 292.

Weitere Belege

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Klotz

Soweit nicht zum FamN Klotz wie in Langgöns, wo der FamN seit 1470 bezeugt ist (Worm), und wie vielleicht in Großen-Linden, zu ahd. kloz ‚Holzzapfen‘, mhd. klôz st. M.‚klumpige Masse, Kugel, Klotz‘ mit der Nebenform kloz. Sowohl die Bedeutung ‚(Holz-) Klotz‘, vielleicht für Baumstümpfe oder Steinblöcke, als auch ‚klumpige Masse‘ als Kennzeichnung der Bodenbeschaffenheit können namengebend gewesen sein.

Weide

Wenn Weide im GT eines FlNs steht, bezeichnet es meist die ‚Weide‘, den ‚Weideplatz‘ (siehe Weide_1). Bei der großen Reihe der Belege von Weide-Acker, -garten, -graben etc. ist es nicht möglich, eine sichere Zuordnung zu Weide_1 oder Weide_2 vorzunehmen.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Klotz

Soweit nicht zum FamN Klotz (Ginsheim-Gustavsburg), zu ahd. kloz ‚Holzzapfen‘, mhd. klôʒ st. M. ‚klumpige Masse, Kugel, Klotz‘ mit der Nebenform kloz. Sowohl die Bedeutung ‚(Holz-) klotz‘, vielleicht für Baumstümpfe oder Steinblöcke, als auch ‚klumpige Masse‘ als Kennzeichnung der Bodenbeschaffenheit können namengebend gewesen sein.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Klotz-Weide: oben den Klocz weyden (Diedenbergen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/509763_oben-den-klocz-weyden> (aufgerufen am 04.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/509763