Huppel-Born: by huppelns borne
Beleg
Standard-Flurname
Huppel-Born
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1347
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 331, Urkunden Nr. 62.
Weitere Belege
- Anfang 15. Jahrhundert: by huppels borne
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 51, Akten Nr. 21. - 1570: bei hübbels Born
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 331, Akten Nr. VIII b, 92., fol. 1' - um 1672: unter Happelß born
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 331, Akten Nr. VIII b, 98., fol. 44 - um 1672: vnder huppels Born
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 331, Akten Nr. VIII b, 98., fol. 21 - 1681: untig hüppels born
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 331, Akten Nordenstadt Nr. 4c., fol. 35' - 1683: bey hippelsborn
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 331, Akten Nordenstadt Nr. 4c., fol. 41'
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Born
Zu ahd. brunno, purnno, mhd. burne, born sw. M. ‚Brunnen, Quelle‘. Namengebend sind natürlich fließende, nicht gegrabene Quellbrunnen, aus denen geschöpft werden konnte; auch kleine Quellbrunnen im Walde und Wiesenquellen. Born ist eine mitteldt./niederdt. Form und durch /r/-Metathese aus oberdt. Brunnen, ahd. brunno, ‚Brunnen‘ entstanden.
Huppel
Wahrscheinlich zur nicht umlautenden mitteldt. Nebenform hubel von mhd. hübel st. M. ‚Hügel‘: ‚Wiese mit (kleinen) Hügeln‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Born
Zu ahd. brunno, purnno, mhd. burne sw. M. ‚Brunnen, Quelle‘. Namengebend sind natürlich fließende, nicht gegrabene Quellbrunnen, aus denen geschöpft werden konnte; auch kleine Quellbrunnen im Walde und Wiesenquellen. Born ist eine mitteldt./niederdt. Form und durch r-Metathese aus oberdt. Brunnen, ahd. brunno, mhd. brunne ‚Brunnen‘ entstanden. Das Diminutiv Börnchen erscheint in Bieber, Bürgel, Büttelborn, Dorndiel, Heppenheim, Klein-Gerau, Königstädten, Klein-Umstadt, Lampertheim?, Offenthal, Raibach, Weiterstadt, Wixhausen, Worfelden. Auffällig ist der Name Bornsprung in Trebur (GT zu springen), der sich zu Borkel (s. d.) und Brunkel (s. d.) stellt. Bornweichel (Gräfenhausen) scheint eine Zersprechung aus -weiher zu sein
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Huppel-Born: by huppelns borne (Nordenstadt)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/507035_by-huppelns-borne> (aufgerufen am 08.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/507035