Etter-Wiese: Die Aetter Wiesen genant
Beleg
Standard-Flurname
Etter-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1787
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Watzelhain Nr. 4.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Etter
Zu ahd. etar ‚Querstange des Zauns‘, mhd. eter st. sw. M.N. ‚geflochtener Zaun, Umzäunung‘. - Auch die Ederstraße in Gießen ist danach benannt (Wilhelmi).
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Etter
Zu ahd. etar ‚Querstange des Zauns‘, mhd. eter st. sw. M. N. ‚geflochtener Zaun, Umzäunung‘. Wegen des Flexions-s ist unklar, ob der Beleg aus Bischofsheim hierher gehört oder ob der BT auf einen PN Ether o. ä. zurückzuführen ist.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Etter-Wiese: Die Aetter Wiesen genant (Watzelhain)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/499038_die-aetter-wiesen-genant> (aufgerufen am 06.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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