Alte-Kohl-Garten: Hinder den Alten Kohlgarten genant
Beleg
Standard-Flurname
Alte-Kohl-Garten
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1787
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Watzelhain Nr. 4.
Weitere Belege
- HINTER DEN ALTEN KOHLGAERTEN
- 1790: Hinter denen alten Kohl Garten [Acker]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Watzelhain Nr. 1., fol. 37'
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Garten
Zu ahd. gart, garto, mhd. garte sw. M. ‚Garten‘. Dazu gehören die Diminutive Gärtchen, Gärtches. Gärten sind in der Regel eingezäunte Flächen, meist in Ortsnähe.
Kohl
Meist zu ahd. kolo, mhd. kol sw. M. st.N. ‚Kohle‘. Die Namen deuten deshalb in der Regel auf alte Plätze zur Gewinnung von Holzkohle hin (Kohl-grube, -kaute, -hauk, -platz u.ä.) oder FormN nach einem dazu benötigten Werkzeug (Kohlaxt). Nur selten tritt Vermengung mit Kohl ‚Kraut‘ ein, am ehesten wohl bei den Kohlgärten und Kohläckern.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Garten
Zu ahd. gart, garto, mhd. garte sw. M. ‚Garten‘. Dazu gehören die Diminutive Gärtchen und Gärtlein. Gärten sind eingezäunte Flächen, meist in Ortsnähe.
Kohl
Meist zu ahd. kolo, mhd. kol sw. M. st. N. ‚Kohle‘. Die Namen deuten dann auf alte Kohlenmeiler hin, so genannte Kohlplatten
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Alte-Kohl-Garten: Hinder den Alten Kohlgarten genant (Watzelhain)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/498984_hinder-den-alten-kohlgarten-genant> (aufgerufen am 06.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/498984