Straube-Heim: im Straubenheim gelegen

Historischer Beleg aus Kreidach  
Gemeinde
Wald-Michelbach
Landkreis
Bergstraße
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Straube-Heim

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1613

Quelle

Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 69/4.

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Straube

Grenzflur der drei Gemarkungen. Der BT gehört sehr wahrscheinlich zum mhd. Verb strouben, strûben sw. V. ‚sträuben‘ und dem daraus entstandenen dialektalen Straub ‚unordentliches, struppiges Haar‘ und wird bildlich auf einen ‚struppigen‘ Wald übertragen. Sprachlich nicht ganz auszuschließen ist die Ableitung vom altdeutschen PN Strubo, Strupo bzw. dem daraus entstandenen FamN Straub.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Heim

Meist zum PN Heim; teilweise sind die FlN auch aus Hain (s. d.) (durch Assimilation: *Hainbüschel Heimbüschel ) entstanden.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Straube-Heim: im Straubenheim gelegen (Kreidach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/498964_im-straubenheim-gelegen> (aufgerufen am 05.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/498964