Kloster-Morgen: IM KLOSTERMORGEN [kloːstermoːrjə]

Rezenter Beleg aus Steckenroth  
Gemeinde
Hohenstein
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Kloster-Morgen

Belegort

Belegtyp

rezent

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Kloster

Zu ahd. klôstar, mhd. klôster st.N., einer Entlehnung aus mittellat. *clôstrum ‚das Abgeschlossene‘. Die Namen erinnern meist an Klosterbesitz bzw. an die Lage in der Nähe eines Klosterbezirks. Die meisten Belege beziehen sich auf das Kloster Arnsburg.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Kloster

Zu ahd. klôstar, mhd. klôster st. N., einer Entlehnung aus mittellat. *clōstrum ‚das Abgeschlossene‘. Die Namen erinnern meist an Klosterbesitz bzw. an die Lage in der Nähe eines Klosterbezirks.

Morgen

Zu ahd. morgan, mhd. morgen st. M. ‚Morgen; Ackermaß‘, eigentlich ‚so viel Land, wie an einem Vormittag mit einem Gespann umgepflügt werden kann‘. Der Umfang des alten Morgens schwankt vor der Vereinheitlichung zu Beginn des 19. Jh.s im Großherzogtum Hessen von Ort zu Ort, zwischen ca. 2 000 qm und ca. 4 000 qm1. In Einzelfällen kann Morgen aber auch für die Ausrichtung eines Flurstücks in östlicher Richtung verwendet worden sein oder Morgenweide (s. d.) entsprechen (Rimbach).

Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)

Morgen

Karte 52

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Kloster-Morgen: IM KLOSTERMORGEN (Steckenroth)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/496701_im-klostermorgen> (aufgerufen am 16.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/496701