Dachs-Löcher: DACHSLOECHER [dagslɔʃer]
Rezenter Beleg aus Steckenroth
Gemeinde
Hohenstein Landkreis
Rheingau-Taunus-Kreis Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe KartenangeboteWeitere Belege
- 1792: an den Dachslöchern [Wald]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 133, Akten Steckenroth Nr. 567.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Dachs
Zu ahd. mhd. dahs st. M. ‚Dachs‘. Der Name bezieht sich auf bevorzugte Aufenthaltsorte und Bauten des Dachses. In den Belegen spiegelt sich mehrfach der Wandel /xs/-/s/.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Dachs
Zu ahd. mhd. dahs st. M. ‚Dachs‘. Der Name bezieht sich auf bevorzugte Aufenthaltsorte und Bauten des Dachses. In Zotzenbach hat sich, wie im historischen Beleg aus Darmstadt, der Lautwandel /xs/ > /s(s)/ erhalten.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Dachs-Löcher: DACHSLOECHER (Steckenroth)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/496593_dachsloecher> (aufgerufen am 15.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/496593