Boland: BOLIT [bolertergrawe]

Rezenter Beleg aus Niedergladbach  
Gemeinde
Schlangenbad
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Boland

Belegort

Belegtyp

rezent

Weitere Belege

  • 1699: Im bolent [Wiese]
    Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 102, Akten Nr. 483.
  • 1699: Im bolet [Wiese]
    Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 102, Akten Nr. 483.

Deutungen

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Boland

Boland erscheint meist als regionale Variante zu Bauland ‚angebautes Land‘. In Gräfenhausen scheint der Name jedoch aus bonelande hervorgegangen zu sein. Er ist hier deshalb wahrscheinlich zu Bann (s. d.) zu stellen. Im Böhling (Birkert) ist vermutlich sekundär aus Boland umgestaltet worden, vielleicht in Anlehnung an den FamN Beling (s. d.). In Darmstadt weisen einige Belege eher auf den Namen des Adelsgeschlechts von Bolanden hin; in Mörlenbach ist der Name stark zersprochen worden.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Boland: BOLIT (Niedergladbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/488879_bolit> (aufgerufen am 07.07.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/488879