Sulz: die Seels genandt

Historischer Beleg aus Michelbach  
Gemeinde
Aarbergen
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Sulz

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1590

Quelle

Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 133, Akten Michelbach Nr. 91.

Weitere Belege

  • 1775: Auf der Sülz [Wald]
    Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 133, Akten Nr. VIII b, 8., pag. 407

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Sulz

Der Name geht auf ahd. sulza, sulta, mhd. sulze, sülze, sulz st. sw. F. ‚Salzwasser‘ zurück, wozu frühnhd. mit sultze, sullze die Bedeutung ‚Salzlecke für das Wild‘ tritt. Der FlN in Steinheim bezeichnet vermutlich ein morastiges Gelände bzw. die Lage an einem salzhaltigen Wasser.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Sulz: die Seels genandt (Michelbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/487572_die-seels-genandt> (aufgerufen am 04.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/487572