Damm-Garten: der Damm Garten
Beleg
Standard-Flurname
Damm-Garten
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
18. Jahrhundert
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Laufenselden Nr. 2a.
Weitere Belege
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Damm
Zumeist zu mhd. tam(m), niederdt. dam ‚Damm, Deich‘. Die Flurstücke lagen in der Nähe von Dämmen, die das Hochwasser abhalten sollten. Vereinzelt, wie in Dammweg, -pfad waren Wege an oder auf einem Damm namengebend. Nicht immer aber kann sicher zwischen Damm und älterem tâm(e) ‚Damhirsch‘ unterschieden werden.
Garten
Zu ahd. gart, garto, mhd. garte sw. M. ‚Garten‘. Dazu gehören die Diminutive Gärtchen, Gärtches. Gärten sind in der Regel eingezäunte Flächen, meist in Ortsnähe.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Damm
Zumeist zu mhd. tam(m), niederdt. dam ‚Damm, Deich‘. Die Flurstücke lagen in der Nähe von Dämmen, die das Hochwasser abhalten sollten. Vereinzelt, wie in Dammweg, -pfad, waren Wege an oder auf einem Damm namengebend. Nicht immer aber kann sicher zwischen Damm und älterem tâm(e) ‚Damhirsch‘ unterschieden werden, zumal viele Belegreihen etymologisch auch an andere Appellative (Danne ‚Tanne‘, Dame) angeschlossen wurden. Zweifelhaft sind besonders die Belege aus Trebur, denen vielleicht missverstandenes *Damwild zu Grunde liegt. Vereinzelte zuu-Schreibungen können hyperkorrekte Verschriftungen sein. Unsicher ist dammig/ dämmig, das möglicherweise als Adjektivableitung zu Damm hierhergehört.
Garten
Zu ahd. gart, garto, mhd. garte sw. M. ‚Garten‘. Dazu gehören die Diminutive Gärtchen und Gärtlein. Gärten sind eingezäunte Flächen, meist in Ortsnähe.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Damm-Garten: der Damm Garten (Laufenselden)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/484187_der-damm-garten> (aufgerufen am 06.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/484187