Tanz-Platz: TANZPLATZ
Weitere Belege
- 1789: Auf dem Tanzplatz
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 133, Akten Königshofen Nr. 19. - 1789: untig dem Tanzplatz
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 133, Akten Königshofen Nr. 19.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Platz
Zu mhd. plaz, platz st. M. ‚freier Raum, Platz, Tanzplatz‘, einer Entlehnung aus altfranz. place ‚weiter, offener, freier Raum, Kampfplatz, Ort, Stelle‘. Namengebend waren größere, frei gelegene und ebene Flurstücke. Dies gilt für Markt- und Kirmesplätze, aber auch für Wiesen- und Ackerland.
Tanz
Zu mhd. tanz st. M. ‚Tanz‘, einer Entlehnung aus gleichbedeutend franz. danse. Schon im 12., 13. Jahrhundert besaßen die meisten Dörfer einen Tanzplatz, später vielfach auch Tanzhäuser.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Platz
Zu mhd. plaz, platz st. M. ‚freier Raum, Platz, Tanzplatz‘, einer Entlehnung aus altfrz. place ‚weiter, offener, freier Raum, Kampfplatz, Ort, Stelle‘. Namengebend waren größere, frei gelegene und ebene Flurstücke. Dies gilt für Markt- und Kirmesplätze, aber auch für Wiesen- und Ackerland.
Tanz
Zu mhd. tanz st. M. ‚Tanz‘, einer Entlehnung aus gleichbedeutend frz. danse. Schon im 12., 13. Jh. besaßen die meisten Dörfer einen Tanzplatz, später vielfach auch Tanzhäuser. Der Beleg aus Steinau kann allerdings auch zum FamN Tanz gehören. In Biebesheim am Rhein liegt der Tanzplatz weit außerhalb des Ortes am Rheindamm.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Tanz-Platz: TANZPLATZ (Königshofen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/483623_tanzplatz> (aufgerufen am 03.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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