Schelle-Mann: vffm Schelleman

Historischer Beleg aus Johannisberg  
Gemeinde
Geisenheim
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Schelle-Mann

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

17. Jahrhundert

Quelle

Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 37, Akten Nr. 25.

Weitere Belege

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Mann

Die FlN mit dem GT Mann beziehen sich nach dem Kompositionstyp allesamt auf Mann ‚homo‘, ahd. mhd. man und bilden insgesamt meist EreignisN.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Mann

Ob einzelne Formen im BT zu ahd. mhd. man st. M. ‚Mensch, Mann‘ zu stellen sind, ist unsicher, da auch der FamN sowie Vermengung mit Mond, Mohn in Betracht kommen.

Schelle

Der Name gehört wohl nicht zu Schell (s. d.), sondern zu südhess. gebräuchlichem Schelle ‚Klingel, Glocke‘, mhd. schelle st. sw. F.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Schelle-Mann: vffm Schelleman (Johannisberg)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/481656_vffm-schelleman> (aufgerufen am 11.07.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/481656