Graue-Leimen: IM GRAUEN LEIMEN
Weitere Belege
- 17. Jahrhundert: im grawen Leumen [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 37, Akten Nr. 25., pag. 3
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Leimen
Zu ahd. leim, leimo, mhd. leim st. M., leime sw. M.‚Lehm‘. Die FlN beziehen sich in den allermeisten Fällen auf Orte, an denen man den Lehm abbaute, der beim Hausbau zum Füllen des Fachwerks und zum Backofenbau verwendet wurde (Leimkaute, -grube). Manchmal war die Bodenbeschaffenheit namengebendes Motiv. - Meistens liegt im Untersuchungsraum die schwach flektierende Variante vor; einige Belege deuten auf eine Variante mit /au-/-Diphthong hin.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Leimen
Karte 104
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Graue-Leimen: IM GRAUEN LEIMEN (Johannisberg)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/481497_im-grauen-leimen> (aufgerufen am 12.07.2026)
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