Furt-Tal: Im forttenthall
Beleg
Standard-Flurname
Furt-Tal
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
17. Jahrhundert
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 37, Akten Nr. 25.
Weitere Belege
- 1565: Im Fortthen thall
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 23, Akten Nr. 100. - 17. Jahrhundert: Im vierten thall [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 37, Akten Nr. 25., pag. 29 - 17. Jahrhundert: Im viertenthall [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 37, Akten Nr. 25., pag. 8 - 1663: im Virtenthal [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 23, Akten Nr. 94.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Furt
Zu ahd. furt, mhd. vurt st. M. ‚Furt‘. Es handelt sich um seichte Stellen, an denen ein Gewässer durchquert werden kann. In Mittelhessen hat Furt, wie schon im Mhd., durchweg mask. Genus.
Tal
Zu ahd. mhd. tal st.N. st. M. ‚Tal, Niederung, zwischen Anhöhen liegendes Tiefland‘. Wie nhd. als Bezeichnung der relativen Lage für tiefer gelegenes Gelände.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Furt
Zu ahd. furt, mhd. vurt st. M. ‚Furt‘. Es handelt sich um seichte Stellen, an denen ein Gewässer durchquert werden kann.
Tal
Zu ahd. mhd. tal st. N. st. M. ‚Tal, Niederung, zwischen Anhöhen liegendes Tiefland‘. Wie nhd. als Bezeichnung der relativen Lage für tiefer gelegenes Gelände. Die Thaler-Belege in Dornheim und Mosbach zeigen vermutlich eine sekundäre Pluralbildung. Die Abgrenzung zu Dohl ‚Abzugsgraben‘ ist wegen der mundartlichen Hebung von /ɑ/ > /o/ in Tal nicht immer sicher.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Furt-Tal: Im forttenthall (Johannisberg)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/481474_im-forttenthall> (aufgerufen am 11.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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