Schnake-Bühl: der Schnacken boehl
Beleg
Standard-Flurname
Schnake-Bühl
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1749
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 57/1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Bühl
Zu ahd. buhil, mhd. bühel st. M. ‚Hügel‘. Namengebend waren kleinere oder größere Bodenerhebungen. Häufiger begegnen die mittelhessische Dialektform /boil/ mit steigendem Diphthong und eine abgeschwächte Form, wenn Bühl als GT im Nebenton steht; vor allem Steimel u.ä.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Buhl
Die Bu(h)lau im Grenzbereich der drei Gemarkungen weist eine Erhöhung auf, sodass hier möglicherweise eine nichtumgelautete Variante zu mhd. bühel ‚Hügel‘ vorliegt.
Bühl
Zu ahd. buhil, mhd. bühel st. M. ‚Hügel‘. Namengebend waren kleinere oder größere Bodenerhebungen.
Schnake
Alle Namen wohl nach dem Vorkommen der Schnake ‚Stechmücke‘, mhd. snâke sw. M. F., auch mit Kurzvokal.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Bühl
Karte 71
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schnake-Bühl: der Schnacken boehl (Hornbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/478677_der-schnacken-boehl> (aufgerufen am 30.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/478677